Schere, Stoff, Papier – was braucht man noch für Scheren?

Was habe ich sonst noch an Scheren? Als ich den Artikel angefangen habe, zu schreiben, dachte ich, ich hätte nur ein oder zwei Scheren. Ist aber nicht so.

  • Eine Zick-Zack-Schere. Ich bin für schnelles Versäubern aller Stoffkanten. Wenn ich meine Nähmuster nähe, will ich mich nicht mit Versäubern aufhalten. Diese Schere ist auch nichts Besonderes. Auch von Buttinette. Kostenpunkt etwa 8 Euro.Die Klingen sind aus Metall, die Griffe sind mit Kunststoff überzogen. Meine erste Zackenschere habe ich aussortiert. Die war so alt wie die Metallstoffschere, die ich oben beschrieben habe. (*Link) Und ich habe sie ähnlich rücksichtslos eingesetzt. Am Ende war sie verbogen und verzogen. Aber die Lebensdauer war für den Preis in Ordnung.
  • Eine Papierschere. Gut erreichbar auf meinem Schreibtisch. Wenn man mit Stoff arbeitet, sollte man nicht unterschätzen, wie oft man Papier schneiden muss. Deshalb die Papierschere, gut sichtbar. Immer auf dem gleichen Platz. Damit man nicht in Versuchung gerät, die Stoffschere zu nehmen. Die Papierschere ist auch aus Metall. Komplett. Aber leichter als die Stoffschere. Die Klingen sind relativ locker verschraubt. Meine Kinder kommen mit der Schere nicht wirklich klar. Mein Mann flucht auch. Und lässt DIESE Schere an ihrem Platz und sucht sich eine andere… Der Griff ist gold-farbend und damit auch zweifelsfrei von der Stoffschere zu unterscheiden. Die Papierschere ist keine besondere Marke. Als ich zum Studium gegangen bin, habe ich sie zu Hause mit in die Umzugskiste gesteckt… Ich dachte, Papierscheren wären relativ vergleichbar. Wenn du nur Papier schneiden willst, ist das wahrscheinlich so. Aber ich hatte mal die Idee, eine leere Colo-Dose aufzuschneiden, um ein Schwert mit einer geschwungenen Klinge für meinen Barbiemann zu machen. Das Blech der Dose ist relativ dünn. Eher so wie Pappe. Dachte ich. Also nahm ich die Papierschere. Frau muss ja nicht extra wegen jeder Kleinigkeit das richtige Werkzeug holen gehen… – Naja, Papierschere (große Schere, mit schmaler Metallklinge und Kunststoffgriffen) geht nicht. Der Griff ist abgebrochen. War nicht die ganz gute Idee.
  • Und ich habe eine ganz kleine, scharfe Stickschere. Inzwischen ist das auch schon die 2.Generation. Bei der ersten hat die Schraube kapituliert. Sie ist so groß wie eine Nagelschere. Große Schnittteile möchte ich nicht damit ausschneiden. Das wäre wirklich eine Strafarbeit. Aber wenn man kleine Bastelarbeiten hat, ist es bequemer mit der kleinen Schere.
eine gute Stoffschere finden
Diese drei Scheren braucht man noch zustätzlich zu einer Stoffschere: Zick-Zack-Schere, Papierschere und eine kleine Stickschere.

Eine Frage zum Nachdenken, wenn du kleine Teile ausschneiden musst, nimmst du dann eine kleine oder eine große Schere?

so viel zum Thema „Schere“ für heute,

bis bald,

Andrea

 

hier gibt es noch einen Post zum Thema „Kinderscheren“ Kinderscheren – Messer, Schere, Licht – ist für kleine Kinder nicht? Und wenn doch?

und hier geht es mit den Stoffscheren weiter: Was macht eine gute Stoffschere aus?

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